CamBot.remote

CamBot.remote PRO ist die Antwort auf das Thema Operator-Schnittstelle zum komplexen Thema Automatismus. Mit unserer Software bieten wir eine einfache und intuitive Bedienoberfläche für alle in CamBot.system eingebundenen Gewerke. Trotz der Schlichtheit hat die Software eine Fülle von Features, die einen tiefen, individuellen und smarten Eingriff in die Automatisation ermöglichen. Dabei kann die Software jegliche zum CamBot.system gehörigen Module steuern. Der Operator ist beispielsweise in der Lage Kameras, Lichtspots und virtuelle Objekte in gleicher Weise mit Positions-Presets zu belegen und Moves für diese Systeme zu bauen.

Es gibt auch eine verschlankte Variante der Software, spezialisiert auf den Einsatz mit PTZ-Kameras.

Kerneigenschaften

Die Bedienung von CamBot.remote PRO ist intuitiv und schnell zu lernen. Dabei kann die Software sowohl vom Hardware-Panel KST-RP01 bedient werden als auch mit Maus und Tastatur. Außerdem ist die gesamte Oberfläche und alle Funktionen für Touch-Screens optimiert.

Da CamBot.robot eine große Menge and unterschiedlichen Kamerasystemen von Schwenk-Neigern, über Robotern, bis hin zu Drohnen und Spidercams unterstützt, haben wir eine intuitive und ergonomische Steuermöglichkeit per Joystick Panel entwickelt. Ziel ist es, dass ein Operator mit möglichst wenig Training und mit Einsatz seiner beiden Hände, alle verfügbaren räumlichen Achsen des jeweiligen Systems gleichzeitig steuern kann. Dabei verhält sich (je nach Einstellung) jedes Kamerasystem gleich. Ein Operator, der einmal die manuelle Bedienung erlernt hat, muss bei einem Wechsel oder gleichzeitigem Einsatz von mehreren Kamerasystemen nicht umdenken.

Die meisten Features der Software haben eine einfache und schnell zu lernende Bedienoption und eine „Advanced“-Einstellung, die mehr Optionen und feinere Einstellmöglichkeiten bietet. Hierzu ist jedoch ein tieferer Einstieg in das System erforderlich.

Das Kernelement der Software ist der Timeline-basierte Move-Editor. Hier können per drag-and-drop Positionen aus der Datenbank in die Timeline gezogen werden, um daraus einen einzigen und nahtlosen Move zu erstellen. Dabei prüft das System selbständig die Sicherheit und Validität: „Würde dieser Move kinematisch und kollisionsfrei funktionieren?“.

Alle Achsen, die dem System zur Verfügung stehen, werden in der Timeline durch einzelne Kurven dargestellt. Man kann auf jede dieser Achsen beliebig viele Keyframes oder eine große Auswahl an Kurvenfunktionen anwenden, um den perfekten Move zu bauen. Dabei kann der Move beliebig komplex werden.

Es ist ebenfalls möglich eine manuell ausgeführte Joystick-Fahrt aufzuzeichnen. Dabei trackt die Software jede Kurve mit Keyframes in der Timeline, sodass die manuelle Fahrt anschließend einfach geglättet und bearbeitet werden kann.

Die Standardansicht der Software ist die sogenannte Matrix. Hier können beliebig viele Positions-Presets für jedes gesteuertes System für den einfachen und schnellen Zugriff abgelegt werden. Dabei wird automatisch von der aktuellen Position des jeweiligen Systems eine möglichst schnelle und kollisionsfreie Fahrt zu allen anderen Positionen dieses Systems berechnet, die sogenannte Cut-Fahrt. Der Operator ist sich also sicher, egal wo sich die Kamera gerade befindet, dass er alle anderen Positionen schnellstmöglich und sauber erreichen kann.

Je nach Anwendungsfall können mehrere Matrizen angelegt werden und es kann schnell und einfach zwischen den einzelnen Matrizen gewechselt werden. Diese werden gerne als Show-Presets verwendet. Aus der Matrix können auch generelle Funktionen, wie das Loopen zwischen Positionen oder die Moderator-Offsets gesteuert werden.

Es ist außerdem möglich Positionen von beliebig vielen Systemen in ein Feld gesetzt werden, sodass diese mit einem Klick synchronisiert anlaufen. Dies ermöglicht dem Bildmischer jederzeit spontan zwischen mehreren bewegten Kameras zu wählen.

CamBot.remote bietet eine tiefgreifende Datenbankfunktion. Ziel ist es niemals einen Move oder eine Position zweimal programmieren zu müssen. Ist eine Position erst einmal im System, kann sie in beliebig vielen Moves und Matrizen verwendet werden. Wird die Position bearbeitet, wird diese Änderung automatisch in allen Referenzen übernommen.

Die einzelnen Positionen können frei verschlagwortet werden, was auch bei großen Mengen (was über die Jahre der Nutzung zwangsläufig vorkommt) immer noch Übersicht und das einfache browsen der Datenbank ermöglicht.

Das Usermanagement-System ermöglicht es jedem Operator seine eigene Datenbank anzulegen, ohne dass diese von anderen Bedienern verstellt werden kann. Die Möglichkeit des hierarchischen Aufbaus des Usermanagement-Systems könnte wir folgt aussehen: eine Usergruppe von Programmierern, die Positionen und Moves anlegen können, einem Director, welcher diese für den On-Air Einsatz abnimmt und freischaltet und Operator, welche die freigeschalteten Positionen und Moves zur Verfügung haben und benutzen können.

Einzelnen Usern können auch nur eine ausgewählte Menge Kameras zur Verfügung gestellt werden. Diese Kamera-Pooling-Funktion ist besonders in Mehr-Studio und Mehr-Regie Systemen wichtig.

Im Target-Modus ist es möglich die gesteuerten Systeme auf ein Ziel aufzuschalten. Ist ein Talent-Tracking-System im Studio vorhanden (die Personen im Set werden live getrackt), kann der Operator einfach eines der verfügbaren Targets einem oder mehreren gesteuerten System zuweisen und diese Systeme dadurch vollautomatisieren. Je nach System hat er dann trotzdem noch Zugriff auf die Position des Systems im Raum (der Target-Modus übernimmt in der Regel nur die Orientierung, also das Framing) und kann sich voll auf eine dynamische Fahrt und die Perspektive konzentrieren, ohne sich um das Framing oder den Fokus kümmern zu müssen.

Ist keine zusätzliche Talent-Tracking-Lösung vorhanden, kann der Target-Modus dennoch mit festen Target-Positionen verwendet werden. Für Schwenk-Neige-Systeme macht diese Funktion keinen Sinn, aber alles, was die Kamera im Raum verfahren kann, hat auch hier den Vorteil des automatischen Framings. Gerade bei Roboter-Armen entsteht hier ein schöner „Hover-Effekt“ um das Target. Feste Targets können innerhalb von Sekunden mittels Triangulation ohne ausmessen einprogrammiert werden – auch live und On-Air.

In den meisten Studio-Situationen dreht sich das Geschehen um einen Moderator und einen oder mehrere Gäste, auf welche sich einzelne Positionen und Presets beziehen. Gerade bei wechselnden Gästen und oder Moderatoren steht man bei einer durchgeplanten und durchprogrammierten Show vor einem Problem: Alle Personen sind unterschiedlich groß. Hier bietet CamBot.remote mehrere Abhilfen.

  1. Moderations-Plätze definieren:
    Jede Position, welche mit einem dieser Plätze (z.B. Moderator, Gast01, Gast02 etc.) zusammenhängt, kann diesem zugewiesen werden und dann können für diese Position beliebig viele Varianten angelegt werden (klein, mittel, groß). In der Matrix kann der Operator dann spontan global für die Show die Varianten der einzelnen Plätze festlegen (Moderator:klein, Gast01:groß, Gast02:mittel,..) und alle entsprechend zugewiesenen Positionen wechseln mit einem Klick in die jeweilige Variante. Das System berechnet dann automatisch alle Moves von und zu diesen Positionen neu. Es ist also sichergestellt, dass das gesamte Setup der Show mit einem Klick angepasst werden kann und auch noch wie gedacht funktioniert.
  2. PTZF-Offset
    Mithilfe des PTZF (Pan, Tilt, Zoom, Focus) -Offset kann jede Position durch nur einen Klick mit einem Offset belegt werden, beispielsweise wenn der Moderator nicht an der vorgesehenen Stelle steht. Wieder berechnet das System alle Moves von und zu dieser Position neu und stellt sicher, dass noch alles richtig funktioniert. Stellt man fest, dass der Moderator wieder an der ursprünglich angedachten Position steht, kann das PTZF-Offset auch mit einem Klick wieder entfernt werden.

Unsere Leistungen

Konzeption

Während der Planung eines neuen Studios oder während eine Umbauphase treten häufig unerwartete Herausforderungen auf. Um diesen optimal zu begegnen stehen wir Ihnen von Beginn an zur Seite und beraten Sie bei der Konzeption Ihres Projektes.

Systemintegration

Nach der Konzeptionsphase integrieren wir die Systeme in die neue oder bereits bestehende Infrastruktur und passen alles nach Ihren Wünschen an, für einen optimal zugeschnittenen Workflow.

Beratung & Support

Selbstverständlich stehen wir Ihnen auch nach der Systemintegration weiterhin beratend zur Verfügung und unterstützen Sie bei der Einarbeitung in das neue System und des Erreichens eines reibunglosen Ablaufes.

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Geschäftsführer / CEO

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